Schöne Weihnachtstage und bis in 2012
Liebe PatientInnen,
vom 22. Dezember 2011 bis zum 3. Januar 2012 befindet sich unsere Praxis im Urlaub.
Ab dem 4. Januar sind wir wieder für Sie da!
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.
Haack-Kollegen @ Dezember 22, 2011
Parodontitis und Karies sind die Hauptgründe für Zahnverlust
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Berlin, 27.04.2011 – Trotz der enormen Präventionserfolge der letzten zwei Jahrzehnte bleiben Karies und Parodontitis die Hauptgründe für den Verlust von Zähnen bei Erwachsenen.
Das ist das Ergebnis einer Stichprobenuntersuchung auf Basis von 12.000 Beobachtungsfällen bei 600 Zahnärzten, die das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) in Kooperation mit der Zahnklinik Jena veröffentlicht hat.
Die Zahl der jährlichen Extraktionen ist deutlich zurückgegangen: von über 16 Mio. Anfang der neunziger Jahre auf ca. 13,4 Mio. im Jahr 2009 in der gesetzlichen Krankenversicherung. Dennoch bleiben Karies bei 29,7 Prozent und Parodontitis bei 28,5 Prozent aller Fälle ursächlich für die Extraktion. Ab Mitte 40 nehmen die Zahnverluste deutlich zu und erreichen bei den 66- bis 70-Jährigen einen Höhepunkt. Mit zunehmendem Lebensalter ist Parodontitis der Hauptgrund für Zahnverlust.
Der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Jürgen Fedderwitz, schlussfolgert aus der Studie: „Die Zahnverluste häufen sich im höheren Lebensalter und haben besondere, altersassoziierte Ursachen. Das zeigt, dass wir im Zuge der demografischen Veränderungen mehr Augenmerk auf die Alterszahnmedizin und die Versorgung älterer Menschen legen müssen. Unser Ziel ist, bei der Mehrheit der Patienten die eigenen Zähne möglichst vollständig bis ans Lebensende zu erhalten.“
Auch der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dietmar Oesterreich, sieht Handlungsbedarf: „Wir brauchen mehr Prävention und besondere Versorgungsansätze für ältere Patienten, insbesondere für jene, die zur persönlichen Mundhygiene oder zum Gang in die Zahnarztpraxis nicht mehr in der Lage sind. Gleichzeitig muss stärker über Ursachen und Folgen von Parodontalerkrankungen aufgeklärt werden, um Zahnverluste als auch die Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit zukünftig noch besser verhindern zu können.“
Die aktuelle IDZ-Studie „Ursachen des Zahnverlustes in Deutschland“ steht hier für Sie (über IDZ Köln) zum Download bereit.
Quelle: KZBV und BZÄK über den eMail-Newsletter der KZBV
Haack & Kollegen: Prophylaxe – Zahnerhaltung – Zahnersatz
Haack-Kollegen @ November 15, 2011
Patienteninformation – neue GOZ
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Die Bundesregierung hat mit Zustimmung des Bundesrates ab dem 01.01.2012 eine neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) verordnet.

Zahnarzt-Leistungen, die die Krankenkassen nicht übernehmen, sowie auch und insbesondere höherwertige Zahnersatz-Behandlungen werden ab dem kommenden Jahr im Schnitt um sechs Prozent teurer.
Die GOZ regelt die Vergütung jener zahnärztlichen Leistungen, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.
Hintergrund der Novelle: Seit 1988 sind in der inhaltlich nicht mehr veränderten Gebührenordnung viele neuere Behandlungsmethoden noch nicht berücksichtigt. Bei gesetzlich Versicherten trägt – soweit abgeschlossen – die Zusatzversicherung einen Teil der Kosten, bei den Privatversicherten die eigene Kasse.
Haack-Kollegen @ November 15, 2011
Rein oder raus? Zahnfüllungen aus Amalgam
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Berlin. Amalgamhaltige Plomben drin lassen oder rausnehmen? Die Meinungen über die gesundheitlichen Folgen der quecksilberhaltigen Zahnfüllungen gehen weit auseinander. Einigkeit besteht nur darüber, dass die Gefahr im Moment der Verarbeitung am größten ist.
Quecksilber ist die giftigste nicht-radioaktive Substanz, die die Menschheit kennt: Schon zwei Gramm sind tödlich. Im Prinzip ein Gefahrengut – und doch haben es viele im Mund: Amalgamfüllungen bestehen zu etwa 50 Prozent aus dem Schwermetall. Akut toxisch ist es zwar nur in gelöster Form und nicht, wenn es wie im Mund mit anderen Metallen gebunden und ausgehärtet ist.
Wer sie im Gebiss hat, hat im Durchschnitt einen viermal so hohen Quecksilber-Wert im Blut wie amalgamfreie Menschen. Das wurde im Zuge verschiedener Studien – zuletzt unter anderem vom German Amalgam Trial unter Leitung des Zentrums für naturheilkundliche Forschung der TU München – nachgewiesen. Was die gesundheitlichen Folgen angeht, scheiden sich die Geister: Sehen die einen ganz klar ein Vergiftungsrisiko, schätzen andere das als gering ein.
weiterlesen: Weser Kurier
Haack & Kollegen – Füllungstherapie
Haack-Kollegen @ November 2, 2011
Zahngesundheit auf Facebook
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Die Zahnärzte Baden-Württembergs nutzen ab sofort Facebook, um Versicherte, Patienten und alle, die sich für Zähne und Zahngesundheit interessieren, über wichtige zahnmedizinische Themen, über Versorgungen und Fragen zu informieren.
„In der Zahnmedizin möchten wir Patienten, die gut informiert sind, die orientiert sind, die sich an Behandlungsentscheidungen beteiligen“, betont Dr. Ute Maier, Vorsitzende des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KZV BW).
(…) Über die Facebook-Seite werden den Nutzern gut verständliche Informationen zu Zahnerhaltung, Zahnersatz und Implantaten zur Verfügung gestellt. Dazu gibt es Hinweise auf die Patientenberatung, auf das Zahnlexikon, in dem Hunderte Begriffe erklärt werden (www.zahn-forum.de), und weitere Glossare (zum Beispiel www. bmg.bund.de/service/themen-von-a-z.html). Gepostet werden Links zu medizinischen Beiträgen – zuletzt wurde auf das für Diabetiker dreifach höhere Parodontitis-Risiko aufmerksam gemacht.
Text- und Bildquelle: DZW
Anm. Haack & Kollegen: Auf Nachfrage bei der KZV Niedersachsen, ob es ein ähnliches Projekt auch in unserer Region geben wird, äußerte sich die KZVN durchaus positiv. Wichtig sei zum einen die ständige Pflege und Berarbeitung eines solchen Projekts, zum anderen eine gleichbleibend hohe und neutrale Qualität, um Patienten und Interessierten eine sichere und verständliche Informations- und Diskussionsquelle anbieten und gewährleisten zu können. Wir bleiben dran.
Haack-Kollegen @ Oktober 24, 2011
Hygiene-Crash-Kurs am Rhön Uniklinikum
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Report Mainz berichtete in der Sendung vom 10.10.11 über die Umsetzung des sogenannten Infektionsschutzgesetzes. 400 000 bis 600 000 Patienten, die jährlich an Krankenhausinfektionen erkranken, sollen besser geschützt werden. Während die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene eine Ausbildung für Krankenhaushygieniker von 3500 Stunden fordert, spricht sich Professor Thomas Eikmann vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg für eine 200 Stunden Ausbildung aus. Dies würde den Krankenhausbetreibern viel Geld sparen, doch bezweifeln Kritiker den Nutzen des Crash-Kurses. Schauen Sie den Beitrag online unter
Report Mainz – Tödliche Krankenhauskeime – 11.10.2011 – SWR.de
siehe auch: Rhön-Klinikum AG in Feierlaune
Haack-Kollegen @ Oktober 24, 2011
Geschlechterspezifische Zahnheilkunde im Netz
Abgelegt unter: Zahnmedizin News

Die Deutsche Gesellschaft für geschlechterspezifische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGGZ) hat jetzt auch einen Webauftritt.
Unter www.dggz-online.de gibt es ab sofort aktuelle Infos aus dem Bereich geschlechterspezifische Zahnheilkunde, aber auch medizinische Nachrichten. Die Betreiber sehen das neue Portal als Dienstleister für den zahnärztlichen und für den interessierten ärztlichen Berufsstand, mit dem die DGGZ eng vernetzt sei. ck/pm
Geschlechterspezifische Zahnheilkunde im Netz
Haack-Kollegen @ Oktober 21, 2011
Äpfel essen hält gesund
Abgelegt unter: Gesundheit
Forscher der University of Western Australia (UWA) und dem australischen Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung sind dem britischen Sprichwort “An apple a day keeps the doctor away” auf den Grund gegangen.

Im Rahmen der dreijährigen Studie fand das Forscherteam heraus, dass Äpfel mit einem hohen Gehalt an Flavonoiden, einem häufig auftretenden Pflanzenstoff, zu einem gesunden Herzen beitragen können. Die Untersuchung wurde vom Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung und dem australischen Forschungsrat finanziert und schafft die Grundlage für die Entwicklung neuer Apfelsorten, die gesundheitliche Vorteile versprechen.
(…) Insgesamt 25 neu entwickelte und sieben im Handel bereits erhältliche Apfelsorten wurden nach Flavonoiden untersucht. Die Apfelsorte Pink Lady wies dabei den höchsten Gehalt an Flavonoiden auf, die sich vorwiegend in der Schale konzentrierten. Die Untersuchungsergebnisse zeigen insgesamt, dass Äpfel die Gesundheit eines Menschen nachweislich verbessern können. ck/pm
Haack-Kollegen @ Oktober 21, 2011
Private Kassen streichen Billigtarife
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Die private Krankenversicherung (PKV) bereitet den Anfang vom Ende ihrer Billigtarife vor: Seit 1. August gibt es 13 von 359 der preisgünstigsten Tarife nicht mehr.
Ausgelöst wurde die Streichung durch die Anbieter Centra und DKV, meldet die “Berliner Zeitung” unter Berufung auf den Marktbeobachter KVpro. Es gebe in der Branche einen teils ruinösen Preiswettbewerb, rechtfertigte DKV-Chef Clemens Muth die Tarifabschaffung gegenüber dem Blatt. Nur wenn es genug Kunden in höherpreisigen Tarifen gebe, lohnten sich die Billigangebote der privaten Krankenkassen. Meist reiche aber diese Finanzierung nicht aus.
siehe auch:
Zahnärztliche Mitteilungen – Regierung entschärft Provisionsdeckelung in der PKV
Zahnärztliche Mitteilungen – Zahnzusatzversicherung mit Bedacht auswählen
Zahnärztliche Mitteilungen – Lesen der AGB der Krankenkassen ist für Kunden “zumutbar”
Haack & Kollegen – Ihr erster Besuch
Haack-Kollegen @ Oktober 21, 2011
Überrraschender Durchbruch bei Pharmapreisen
Abgelegt unter: Krankenkassen
(…) Wie die “FAZ” berichtet, könnten 2012 fristgerecht die ersten Verhandlungen zwischen dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen und denjenigen Herstellern beginnen, die neue Arzneimittel auf den Markt gebracht haben, die vom gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte, Krankenhäuser und Kassen als nützlich und wirksam bewertet worden waren. In diesen Fällen sind Preisverhandlungen nach dem jüngsten Arzneimittelpreisgesetz obligatorisch. In allen anderen Fällen legen die Kassen den Erstattungsbetrag fest.
Lediglich die Frage, in welchen europäischen Ländern Pharmapreise als Referenz für die Ermittlung des deutschen Preises herangezogen werden dürfen, soll die Schiedsstelle bis zum Jahresende klären. Die Kassen wollen hier alle, also auch die “billigsten” Länder einbeziehen, die Hersteller nur “vergleichbare” Staaten, zu den etwa Rumänien oder Lettland nicht gehören würden. Im Gesetz wird dazu nur vage auf “andere europäische Länder” verwiesen.
Haack-Kollegen @ Oktober 21, 2011
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